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Chirotherapie


Chirotherapie - Chiropraktik

Das aus dem Griechischem stammende Wort Chiropraktik ist zu übersetzen mit „ Praxis der Hände“.
In dieser Therapieform sind die Hände des Therapeuten die Ausführende Kraft, die bei dem Patienten vor allem im Wirbelsäulenbereich Verklemmungen, Blockaden und Verschiebungen der Wirbelkörper und Nerven wieder positionieren können.
Diese Methode der Chiropraktik wurde laut Überlieferungen im antiken Griechenland und auch im alten Ägypten angewandt.
Der Amerikaner Daniel David Palmer hat nach seiner Ausbildung bei Jim Atkinson aus Iowa 1895 mit dem Begriff Chiropraktik dieser Behandlungsmethode, die er nach seiner Aussage durch eine neue Technik des Einrenkens revolutioniert hat, einen bezeichnenden, mittlerweile bekannten Namen gegeben, woraus Spezialisierte Schulen für die Ausbildung der angewandten Chirotherapie entstanden sind.
Ein praktizierender Chirotherapeut ist ein ausgebildeter Arzt, der eine Weiterbildung über drei Jahre absolviert haben muss. Klassische Masseure und Physiotherapeuten dürfen nur mobilisierend an der Wirbelsäule arbeiten. Ihnen ist es gesetzlich untersagt, Chiropraktik bzw. Chirotherapie anzuwenden.

Es gibt folgende Berufsbezeichnungen:

• Chirotherapeut: Ein Arzt mit einer Zusatzweiterbildung der Chirotherapie
• Doctor of Chriopraktik: Ein 4-7 jähriges Studium an der Hochschule der chiropraktik an einer
Universität in den USA
• Chiropraktiker: Eine Ausbildung im deutschen Fachverband für Amerikanische
Chiropraktik
• Heilpraktiker: Eine Verbandlich organisierte Zusatzqualifikation für Heilpraktiker



Ein gewissenhafter Chiropraktiker bzw. Chirotherapeut vermeidet das Einrenken und setzt es tatsächlich nur dann ein, wenn es keine andere Lösungsmöglichkeit für die Beschwerden gibt. Er ist ein Wirbelsäulenspezialist, der viele Beschwerden auch durch Anleitung passender Übungen wieder beheben kann.

Die Chiroptherapie befasst sich mit Blockierungen von Gelenken, hauptsächlich der Wirbelsäule, die durch Fehlverhalten in der Bewegung, Verkrampfungen oder durch einen Unfall ausgelöst werden können. Diese Blockaden können zu Schmerzen durch Irritation der Nerven, die in verschiedene Körperregionen ausstrahlen, zu Taubheit und starke Bewegungseinschränkungen, zu Verkrampfungen und funktionelle Organische Störungen führen. Wenn sich eine Blockierung über Jahre unentdeckt auf das Nervensystem auswirkt, kann dies zu vielfältigen Beschwerden führen, die in Ihrer Symptomatik nicht gleich auf eine Blockade in der Wirbelsäule hinweisen.

Bei Beispielweise folgenden Beschwerden kann die Chiropraktik bzw. Chirotherapie erstaunliche Hilfe leisten:

Kopfschmerzen und Migräne, Schwindel, Tinnitus, Ischiasbeschwerden, Brustschmerzen, Magenschmerzen, Scheinbar unerklärlich starke, recht plötzlich auftretende Schmerzen in Beinen oder Armen, eingeschränkter Bewegungsradius der Wirbelsäule, allgemeine Rückenleiden, Schulter-Arm-Syndrome, Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Herz- Magen-Darm-Leber-Gallenbeschwerden, Nackenschmerzen, Schleudertrauma, „Steifer hals“, Tennisarm, Karpaltunnelsyndrom (Einschlafen der Finger), Muskelverkrampfungen, Knie- und Fußgelenkbeschwerden.

Die Behandlung der Chiropraktik-Chirotherapie

Die eingehende Befragung des Patienten zu seinen Beschwerden (Ort, Intensität, Art der Schmerzen, Auslösungsmoment, Dauer und natürlich auch frühere Krankheiten, Medikamente, Arbeitssituation und Verhältnisse, Medikamente, Lebenswandel etc.) ist dazu gedacht eine Diagnose für die Gestaltung der Therapie festzulegen, vorausgesetzt es ergibt sich dadurch keine Indikation aus der hervorgeht, das eine chiropraktische Behandlung für den Patienten nicht in Frage kommt.

Weitergehend wird der Körper des Patienten eingehend untersucht: Haltung, Gelenkspiele, eventuelle Fehlstellungen und Verkürzungen des Bewegungsapparats und der Muskulatur, Druck- Klopf- und Bewegungsschmerz, Spannungszustand der Muskulatur, Hautbeschaffenheit. Je nach Beschwerdeort muss der Patient hierfür die Kleidung ablegen.

Für die chirotherapeutische Behandlung ist der Patient angehalten sich zu entspannen und wird von dem Therapeuten in die Stellung (je nach Beschwerde sitzend oder liegend) zur Ausführung der Handgriffe gebracht. Unter Verwendung der Ein- und Ausatmung zieht oder drückt der Chirotherapeut die entsprechenden Körperteile, um die Gelenke wieder in Ihre Ursprüngliche Position zu führen. Dies geschieht schnell und ist mit einem knackenden Geräusch verbunden, welches dem Therapeut und auch dem Patienten den Erfolg zeigt. Der Beschwerdeherd kann unter Umständen während der Positionierung des Patienten Schmerzen hervorrufen, die Manipulationsbehandlung selbst ist jedoch völlig schmerzfrei.
Durch die Methode der Chriopraktik werden die Gelenkknorpel und Bänder nicht geschädigt und meist werden die Schmerzen die durch die Verklemmung entstanden sind, umgehend gelindert.

Je nach Beschwerde werden in der Chirotherapie auch verschiedene Dehnungspraktiken angewandt. Eine der bekanntesten Methoden ist die Postisometrische Relaxation (PIR)
Die Postisometrische Relaxation (PIR) ist ein absolut schädigungsfreie Verfahren und wurde von dem Neurologen und Manualmediziner Karel Lewit aus Prag entwickelt. Verkürzte und verspannte Muskeln werden hier gegen einen Widerstand angespannt. Nach anschließender Lockerung wird der Muskel gedehnt. In mehren Wiederholungen wird der Muskel so weit gedehnt um die Verspannungen und Verkürzungen relativ schnell aufzuheben.

Ein sehr wichtiger Bestandteil sind die Übungen für Zuhause, die der Chirotherapeut mit dem Patienten konzentriert durchgeht. Teilweise sind fortführende Krankengymnastische Stunden notwendig.

Um wiederkehrenden oder anderen Beschwerden vorzubeugen, erläutert der Chirotherapeut im Anschluss an die Behandlung wichtige Verhaltensweisen und gibt Ratschläge zur Körperhaltung, zum Wirbelsäulengerechten sitzen, liegen, aufstehen und vor allem schweren Lasten tragen und anheben. Er kann auch auf Sportarten und Lebensgewohnheiten hinweisen und Empfehlungen aussprechen, die für die Erhaltung der Gesundheit individuell und allgemein notwendig sind.

Eine Behandlung dauert im Normalfall eine Stunde. Je nach Indikation und Beschwerde kann es notwendig sein, weiter Stunden bei einem Chirotherapeuten in Anspruch zu nehmen. Die Wohltuende Wirkung ist schon nach der ersten Behandlung zu spüren. Selten kann es anschließend zu einer Schmerzverschlimmerung durch beispielsweise das Ausdehnen eines Nervs kommen, die sich aber nach einigen Stunden wieder legt. Von einer regelmäßigen Chirotherapeutischen Behandlung aus reinem Wohlbefinden wird abgeraten, ist jedoch teilweise bei chronischen Leiden nicht zu vermeiden. Gerade Sportler greifen auf diese Therapieform zurück, um Ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten oder sie bei akuten Beschwerden schnellst möglich Wiederzuerlangen.

Erstattung durch die Krankenkasse oder nicht?

Die Chirotherpeutische Behandlung ist von den Krankenkassen anerkannt wird allgemein erstattet. Bitte informieren sie sich im Vorfeld bei ihrer Kasse über den Umfang.

Risiken einer chirotherapeutischen Behandlung

Grundsätzlich kann jeder eine Chirotherapeutische Bandlung in Anspruch nehmen.
Die Halswirbelsäule jedoch ist ein sensibler Bereich: Bei Beispielsweise Kalkablagerungen bei Älteren Menschen oder besonderen Krankheitsbeschwerden können sich „marode“ Gefäße ablösen und es kann zu Blutungen kommen die zu einem Schlaganfall führen können. Das Statistische Risiko ist jedoch sehr gering. Um Chirotherapeutische Maßnahmen in dem Fall anzuwenden, ist es angeraten sich im Vorfeld gründlich zu informieren. Zudem gibt es Formen der Entzündungen und Tumore, die eine Kontraindikation darstellen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Chirotherapie eine schmerzlose, sanfte Methode ist.



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Stand vom 22.09.2017