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Cantharidenpflaster


Cantharidenpflaster

Dieses Hautausleitende Verfahren wird durch eine Salbe in Gang gesetzt, die aus dem „Spanischen Käfer“ der in Südeuropa vertreten ist, gewonnen wird. Dieses Fliegetier produziert ein starkes Reizgift „Canthariden“ genannt. Ärzte im römischen Reich verwendeten dieses aus dem Käfer gewonnene Extrakt, in Griechenland war es als tödliches Gift bekannt und Hippokrates war von der entzündungshemmenden Wirkung überzeugt.
In den 60er Jahren begannen Heilpraktiker und Naturheilkundler den Einsatz des Cantharidenpflasters zu fördern, nachdem dieser Methode lange Zeit keine Beachtung beigemessen wurde.
Zur Herstellung der Cantharidenpflaster werden die Käfer getrocknet, pulverisiert und als Paste verarbeitet. Das Pflaster soll die Durchblutung fördern, entzündungshemmend, Schmerzlindernd, entgiftend und abschwellend wirken.

Bei folgenden Beschwerden wird das Cantharidenpflaster gerne angewendet:

Entzündungen im Kopf – und Halsbereich, kleinkindliche Mittelohrentzündung, Scharlach, Multiple Sklerose, Gicht, Neurodermitis, Depressionen, Bluthochdruck, Streptokokkeninfektion der Haut, Gelenkarthrosen, Schleimbeutelentzündungen, Lungenentzündung und Rippenfellentzündung, Hepatitis, Hirnhautentzündung, Gelenkentzündungen.
Die Therapie Cantharidenpflaster



Ziel der Auflage des Cantharidenpflasters ist eine starke Hautreizung. Während der Einwirkzeit bis zu 16 Stunden entsteht eine große Blase die einer Brandblase sehr ähnlich ist, aber nicht dementsprechend schmerzt. Das ausfließende Serum nimmt die Krankheiterreger und die Schmerzen der Beschwerden mit sich. Nachdem die Blasenhaut und das Serum entfernt worden sind liegt die Haut an dieser Stelle frei und nässt, je nach Größe der Blase, bis zu sieben Tage nach bis sie verschorft. Da es sich um keine Verbrennung tieferer Hautschichten handelt, bleiben für gewöhnlich keine Narben zurück. Empfohlen werden immer Homöophatische Begleitbehandlungen.

Nebenwirkungen und Risiken

Die Blasenbildung nach dem Aufbringen des Cantharidenpflasters kann schmerzhaft sein. Es kann zu einer Pflasterallergie, lokalen Infektionen, Nierenschädigungen und Hyperpigmentierungen kommen. Bei folgenden Indikationen sollte das Cantharidenpflaster nicht angewendet werden:
Akute Blasen- oder Nierenbeckenentzündung, Stauungsödeme, Arterielle Durchblutungsstörungen, unklare Hautveränderungen, Offene Wunden, Wundheilstörungen und Tendenz zu überschießender Narbenbildung.



Diese Therapieform wird nicht von den Krankenkassen erstattet und eine Behandlung kostet etwa 25,00 €

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Stand vom 25.07.2017