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Ayurveda


Ayurveda

Verschiedene Kolonialmächte haben über Jahrhunderte versucht diese traditionelle Heilkunde zu unterdrücken, doch heute wird Ayurveda gelehrt und praktiziert. Diese weltweit älteste Gesundheitslehre entstammt der vedischen Hochkultur Altindiens. Ein Arzt, der Ayurveda praktiziert, hat ein sechsjähriges Studium abgeschlossen und die staatliche Genehmigung zur Ausübung dieser Medizinrichtung erworben.
Ayurveda ist mehr als eine Heilkunde für kranke Menschen. Sein eigentliches Ziel besteht darin, Gleichgewicht in Körper und Bewusstsein zu bringen und sich selbst zu helfen. Durch eine gesunde Lebensführung in der alle Komponenten inbegriffen sind, wird ein langes, erfülltes Leben erreicht und ernsthafte Krankheiten vermieden.

Ayus = Leben
Veda = Wissen

Ayurveda hat einen ganzheitlichen Anspruch: Für den Erhalt der menschlichen Gesundheit sind die wichtigen, notwendigen Bestanteile physisch, mental, emotional und spirituell in dieser Lehre zusammengeführt.
Hier besteht der Mensch aus vier Komponenten:
1.Körper (der sichtbare Leib), 2.Sinnesorgane (die Verbindung zur Außenwelt), 3.Geist (als inneres Organ verstanden) und 4.Seele (geformt durch Sinnesorgane und Geist).
In der Ayurveda wird in drei Temperamente bzw. Lebensenergien (drei Doshas) unterschieden, die sich in dem Menschen in harmonischem Gleichgewicht befinden sollten und die für den Arzt für die Wahl der Behandlungsart wichtig sind:

Vata = Wind, Luft (das Prinzip der Bewegung und Aktivität)
Pitta = Feuer und Wasser (das Prinzip der Feuerenergie die Stoffe abbaut)
Kapha = Erde und Wasser (das Strukturprinzip, die Nährenergie die Stoffe aufbaut)



Diese drei Doshas haben im Körper eines jeden Menschen bestimmte Funktionen, welche die geistigen und körperlichen Merkmale prägen, wobei individuell bei jedem Menschen ein oder zwei Doshas in ihrer Wirkung überwiegen. Wenn dieses individuell Unterschiedliche Gleichgewicht gestört wird, kommt es zu Erkrankungen.
Durch Wiederherstellung des Gleichgewichts in der Ayurveda wird gleichzeitig die Gesundheit des Patienten wiederhergestellt. Der Patienten wird angeleitet, Verhaltensmuster zu korrigieren und unter Verwendung verschiedener Therapiemöglichkeiten wird der Prozess unterstützt.

Aktivitäten und Ernährung sollen so an Tages- und Jahreszeiten angepasst werden, die ebenfalls in Doshas unterteilt werden. Beispielsweise ist um die Mittagszeit die „Pitta-Zeit“, das heißt das die Verdauung hier am stärksten ist. Daher empfiehlt es sich, in dem Zeitraum die Hauptmahlzeit des Tages zu sich zu nehmen.
Auf die Ernährung wird besonderen Wert gelegt, da mit einer richtigen Zusammensetzung der Lebensmittel besondere Kräfte freigesetzt werden. Sechs verschiedene Geschmacksrichtungen spielen hier die entscheidende Rolle:

süß – bitter, sauer – scharf, salzig – zusammenziehend

Diese Geschmacksrichtungen beeinflussen die Doshas und begünstigen zB. Kapha oder verringern wiederum ein anderes Dosha zB. Pitta oder Vata. So kann über die Ernährung das Gleichgewicht der Doshas aktiv beeinflusst werden.
Normalerweise sendet der Körper Signale aus, so dass wir auf bestimmte Geschmacksrichtungen Appetit bekommen. Schwangere Frauen stehen dieser Körperlichen Intelligenz sehr nahe. Das heißt, der Körper zeigt uns, was er braucht um in seinem individuellen Gleichgewicht zu bleiben.
Doch durch Stress wird der Zugang und die Wahrnehmung zum Körper getrübt.
Zur Ernährung gehört die Verdauung, also unser Stoffwechsel. Ist die Verdauung durch verschieden mögliche Ursachen gestört, führt dies zu belastenden Stoffwechselgiften, die wiederum Auslöser für Krankheiten sind. In der Ayurveda wird dies „Ama“ genannt. Die Störung der Verdauung sind häufig psychischen Ursprungs: Stress, Konflikte und unverarbeitete und verdrängte Gefühle. Daher ist „Ama“ eine psychische Komponente, die in der Ayurveda einen wichtigen Bestandteil bildet.

Hier eine kurze Beschreibung der verschiedenen Therapieformen aus der Ayurveda:

Panchakarma

Die Panchakarma-Kur ist eine Innere-Reinigungs-Kur sowohl auf der körperlichen als auch der psychischen Ebene in der alles Unverarbeitetes Losgelassen werden soll. Sie wird in ayruvedischen Kurkliniken durchgeführt und dauert etwa 10 Tage.
Innerlich angewendet werden Fette, die die Giftstoffe im Körper binden und heraustransportieren sollen. Zudem werden Einläufe vorgenommen, die den Darm reinigen sollen.
Äußerlich erfolgt die Reinigung durch spezielle Massagen und Wärmebehandlungen.
Hinzu kommen Yoga, Meditation und die ayurvedische Küche. Diese Behandlungskombination reinigt ganzheitlich auf allen Ebenen.

Ayurvedische Massagen

Viel erwärmtes Öl, das im Vorfeld durch verschiedene Kräuter zusätzlich aufbereitet wurde, wird auf dem Körper unter Gleichmäßigen, rhythmischen Streichungen in die Haut einmassiert. Diese Kombination bringt die Heilsame Wirkung mit sich. Der Therapeut stimmt die Inhaltsstoffe des Öls auf den Patienten individuell ab, da davon ausgegangen wird, dass die Wirkung der Öle bis zu 70% ausmacht. Dieser Therapieform werden folgende Heilprozesse zugeordnet:
Verbesserung der Gewebestruktur, Vorbeugung des Alterungsprozesses, fördert den gesunden Schlaf, Stressabbau, Stärkung des Sehvermögens, Stärkung des Nervensystems und der physischen und psychischen Stabilität.

Udvartana- die Pulvermassage

Feines Pflanzenpulver wird mit Öl vermengt. Nach dieser Massage ist die Haut glatt und gereinigt und wird gerne bei verschiedenen Hautproblemen angewandt.
Garshan- Massage mit Seidenhandschuhen
Dies ist eine belebende Massage. Mit kräftigem Druck wird die Durchblutung angeregt und das Bindegewebe gestärkt.

Padabhyanga- Fußmassage

Die Fußsohlen sind mit einigen Körperfunktionen und Sinnesorganen eng verbunden. So kann eine Fußmassage bei Störungen zum Beispiel im Bereich der Ohren oder bei Einschlafproblemen angewandt werden.

Die Ayurvedische Therapie ist bei sehr vielen Krankheiten anwendbar. Hier ein Anteil:

• Magen- Darmbeschwerden, Entzündungen, Reizungen, chronische Gastritis.
• Chronische und Allergische Atemwegserkrankungen: Asthma, Bronchitis.
• Herz und Herzkreislaufstörungen und Erkrankungen, funktionelle Rhythmusstörungen.
• Harnleiterentzündung, Menstruationsbeschwerden, chronische Mastopathie.
• Hautprobleme, Akne, Ekzeme
• Stoffwechselerkrankungen, Über- und Untergewicht, Diabetes
• Bewegungsapparat, Arthrose, Osteoporose, Rheuma, entzündliche Erkrankungen
• Begleitung zu Chemotherapien und Radiatio
• Psychosomatische Krankheiten, Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, Kopfschmerzen, Potenzstörungen, Erschöpfungssyndrom, Herz- Kreislaufstörungen

Ayurveda ist ein Heilwissen, dass nach professioneller Anleitung im täglichen Leben integrierbar ist und Krankheiten verhindern kann.

Erstattung durch die Krankenkassen oder nicht?



Diese Therapieform ist umstritten und nicht anerkannt. Bitte befragen sie Ihre Krankenkasse.

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Stand vom 26.03.2017